Verantwortung für Gesundheit ist wichtiger als Wahlkampf

Pressemitteilung GRÜNE Wunsiedel - 11.März 2020

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen bei der Ausbreitung des Corona Virus in Bayern haben die Grünen im Landkreis Wunsiedel gestern in enger Rücksprache mit der Landes und Bundesebene der Grünen zusammen mit allen anderen Kreisverbänden der Grünen in Bayern beschlossen,  den Wahlkampf ab sofort stark zu reduzieren. Damit wollen wir unseren Beitrag dazu leisten,  die Verbreitung des Virus zu verlangsamen und ältere und schwächere Menschen zu schützen. 

Im Einzelnen betrifft die Absage folgende Wahlkampfmaßnahmen:

-- alle Veranstaltungen drinnen und draußen,  darunter fallen auch Wahlpartys

-- Haustürwahlkampf 

Weiterhin möglich sind Infostände. 

Dennoch werden die letzten Tage des Wahlkampfs überall genutzt,  um besonders im Internet sichtbar und ansprechbar zu sein. 

So beginnen wir auf Landesebene schon heute Mittag (11. März 2020) mit einer bayernweiten digitalen Town Hall mit Robert Habeck von 15-16 Uhr auf Facebook und Instagram.

Die Grünen im Landkreis Wunsiedel werden in den verbleibenden Tagen diese Aktionen durchführen:

OV Wunsiedel - Infostände in der Stadt Wunsiedel am Samstag am Markt ab 10 Uhr und ab 12 Uhr beim E-Center.

OV Selb - Infostand in Selb am Samstag am Wochenmarkt ab 9:00 Uhr. 

Wir bitte um Verständnis,  dass wir für eine eventuelle Stichwahl zu gegebener Zeit gesonderte Hinweise zu den Wahlkampfplanungen herausgeben werden.

Brigitte Artmann 

Kreisvorsitzende und Landratskandidatin KV GRÜNE Wunsiedel

STOPPT TEMELIN – Gefährliche Schweißnähte untersuchen!

Erst Fukushima, wann Temelin?

 

Zum sechsten Jahrestag der Nuklear-Katastrophe im japanischen AKW Fukushima Daichii lädt der Kreisverband der Grünen Wunsiedel am Samstag dem 11. März 2017 ein zu einer Gesprächsrunde um 19 Uhr in das Hotel Meister Bär in Marktredwitz.

https://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/termine/stoppt-temelin-gefahrliche-schweinahte-untersuchen/

 

Am 11. März 2011 nahm die Katastrophe ihren Lauf. Am Tag darauf explodierten drei Reaktoren. Sechs Jahre danach sollen die Überlebenden in Japan mit ihren Kindern in die verstrahlte Heimat zurückkehren. Während Greenpeace vor der hohen Strahlung warnt, bleibt die japanische Regierung ungerührt.

 

In Marktredwitz will man mit dem Publikum über diese Situation in Fukushima sprechen. Der Kreisverband veranstaltet die 7. Temelin Konferenz am 25.03.2017 in München, denn so wie einst im japanischen AKW Fukushima Daichii gibt es auch im tschechischen AKW Temelin vertuschten Pfusch am Bau. In den Reaktoren im japanischen AKW hatte man laut ZDF Hochdruckdampftrockner um 180 Grad verkehrt herum angeschweißt. In Temelin 1 gibt es eine um 180 Grad an den Reaktorkessel verkehrt herum angeschweißt Hochdruckleitung mit 80 cm Durchmesser. Wenn sie reißt, kommt es zum Schlimmsten.

 

Der WDR informierte, dass im nur 16 Jahre alten Temelin bereits angewärmtes Kühlwasser im Falle eines Unfalls benutzt wird. Das geschieht sonst nur bei alten Atomkraftwerken, die an Materialermüdung leiden. Da Temelin eine konstante Bedrohung für die deutsche Bevölkerung ist, wird man nun mit der Online-Petition STOPPT TEMELIN – Gefährliche Schweißnähte untersuchen!  an die Bundesregierung, die Bundeskanzlerin und die Bundesumweltministerin appellieren. Über 75.000 Personen haben bereits unterschrieben.

 

Die Wunsiedler Kreisräte Brigitte Artmann, Irene Pohl und Wilfried Kukla sind gespannt, wann Landrat Dr. Karl Döhler endlich den öffentlichen Teil des Katastrophenschutzplanes für Wunsiedel vorstellen wird. Diese Pläne sind immer zweigeteilt, in einen geheimen und in einen öffentlichen Teil.

 

STOPPT TEMELIN – Gefährliche Schweißnähte untersuchen!

https://www.change.org/p/bundesregierung-atomkraftwerk-temelin-i-sofort-abschalten

Mahnwache zum Tschernobyltag

30 Jahre Tschernobyl
In Wikipedia liest man nur: Die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl ereignete sich am 26. April 1986 in Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl nahe der ukrainischen Stadt Prypjat. Als erstes Ereignis wurde sie auf der siebenstufigen internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse als “katastrophaler Unfall (höchste Stufe/7)“ eingeordnet.   Mehr »

30 Jahre Tschernobyl

Mahnwache in Marktredwitz

Grüne stellen Antrag an Landrat Dr. Döhler den atomaren Katastrophenschutzplan zu überarbeiten

 

Marktredwitz, 14.04.2016

Eine Mahnwache zum 30. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl gibt es am Dienstag,  dem 26. April 2016, in Marktredwitz.

Treffpunkt ist vor dem Alten Rathaus im Markt von 19:00 bis 20:00. Rednerinnen sind Heike Bock von der BI Fichtelgebirge als Mutter einer kleinen Tochter, Maria Estl aus dem Steinwald die die geplanten Gleichstromtrassen mit den AKW-Planungen in den Nachbarstaaten verbindet  und schließlich Hilde Lindner Hausner von der BI WAA NAA aus Weiden als Wackersdorfer Urgestein. Da die Kommunen für die Folgekosten eines SuperGAU eines grenznahen AKW bezahlen müssen, hat die Kreistagsfraktion der Grünen Landrat Dr. Karl Döhler als obersten Katastrophenschützer im Landkreis mit einem Antrag aufgefordert die Verteilung der Jodtabletten zu üben und den Katastrophenschutzplan zu überarbeiten.

Artmann ”Temelin kann genau wie Fessenheim dazu zwingen selbst weit entfernte Städte zu evakuieren.”

Fernübertragungstrassen oder Speicherausbau?

DIE GRÜNEN im Fichtelgebirge und zahlreiche andere Gruppierungen laden ein zusammen mit der ÖDP und der BI Stiftland sagt „Nein“ zum landkreisübergreifenden Vortrag „Fernübertragungstrassen oder Speicherausbau“ am Donnerstag, dem 18. Februar 2016 um 20 Uhr. Veranstaltungsort ist das Restaurant Seenario in 95643 Tirschenreuth, Platz am See 1-2. Der Eintritt ist frei. Der Referent ist Dipl.-Ing. Wolf von Fabeck, Geschäftsführer des Solarenergie-Fördervereins Deutschland e.v. (SFV). Gleich sechzehn Bürgerinitiativen, Parteien und Verbände haben sich zusammengetan im Widerstand gegen die Stromtrassen: die BI Stiftland und die ÖDP aus Neustadt/Waldnaab, die BI NEW gegen die Trasse, die BI Steinwald sagt NEIN zur Monstertrasse, die BI WAA NAA, die BI STOPPT TEMELIN, der BN Tirschenreuth, die grünen Kreisverbände aus Wunsiedel und Tirschenreuth, die Aarhus Konvention Initiative, die eine Klage gegen die Stromtrassen in Auftrag gegeben hat, der Bayerische Bauernverband Tirschenreuth, die Milchbauern vom BDM Tirschenreuth, der Global Marshall Plan Mitterteich und die BI gegen Atommüll im Grenzland.

Wolf von Fabeck vom SFV: „Der Bau von Fernübertragungsleitungen wird von vielen Umweltfreunden und Atomgegnern als notwendiges Opfer angesehen, das den Umstieg auf die Erneuerbaren Energien ermöglichen soll. Tatsächlich aber wird die Bevölkerung getäuscht.“

 

 

BAUEN WOHNEN GRÜNER LEBEN - Dem Schrumpfen trotzen: Wohnungspolitische Strategien in Abwanderungsregionen

Jahresabschlussfeier des KV Wunsiedel 2014

LDK Hirschaid

Gegen TTIP und CETA: Am Samstag werden in Wunsiedel Unterschriften gesammelt

Selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative beginnt zu fliegen

Wunsiedel, Berlin, 07.10.2014. An fast 4000 Standorten in ganz Deutschland werden Bürger am kommenden Samstag mit eigenen Aktionen Unterschriften gegen die Handelsabkommen TTIP und CETA mit den USA und Kanada sammeln.

Auch in Wunsiedel auf dem Marktplatz werden Unterschriften gegen CETA und TTIP am 11.10.2014 von 09.30 - 12.30 Uhr gesammelt.

Der Organisator ist Rainer Wild. Nach der Ablehnung der beantragten Europäischen Bürgerinitiative durch die scheidende EU-Kommission will ein europaweites Bündnis von 250 Organisationen jetzt selbstorganisiert eine Million Unterschriften gegen die beiden Abkommen sammeln. Die von der Bürgerbewegung Campact organisierte Sammelaktion in Deutschland ist Teil eines europaweiten Aktionstags des Bündnisses Stop TTIP.

Christoph Bautz von Campact: "Auf Marktplätzen und in Fußgängerzonen, vor Supermärkten oder einfach an der nächsten Straßenecke sammeln am Samstag tausendfach Bürger Unterschriften gegen TTIP und CETA. Damit bringen sie die Europäische Bürgerinitiative zum Fliegen. Dies ist eine klare Ansage an den neuen EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, die Handelsabkommen für Konzerne zu stoppen und Politik für die Bürger zu machen.“

Für Brigitte Artmann, Kreisvorsitzende der Grünen in Wunsiedel ist damit auch wieder “der amerikanischen Atomindustrie Westinghouse und General Electric Tür und Tor geöffnet, denn das geplante Freihandels-Abkommen TTIP zwischen der EU und den USA dient den Interessen der Konzerne und nicht uns Bürger/innen. Es höhlt Demokratie und Rechtsstaat aus, ausländische Konzerne können Staaten künftig vor nicht öffentlich tagenden Schiedsgerichten auf hohe Schadenersatzzahlungen verklagen, wenn sie Gesetze verabschieden, die ihre Gewinne schmälern. Nationale Gesetze helfen dann nicht mehr. Privatisierungen wird Tür und Tor geöffnet, das Abkommen soll es Konzernen erleichtern, auf Kosten der Allgemeinheit Profite bei Wasserversorgung, Gesundheit und Bildung zu machen. TTIP gefährdet unsere Gesundheit, denn was in den USA erlaubt ist, würde auch in der EU legal – so wäre der Weg frei für Fracking, Gen-Essen und Hormonfleisch. Die bäuerliche Landwirtschaft wird geschwächt und die Agrarindustrie erhält noch mehr Macht. TTIP untergräbt die Freiheit, es droht noch umfassendere Überwachung und Gängelung von Internetnutzern. Exzessive Urheberrechte erschweren den Zugang zu Kultur, Bildung und Wissenschaft. - TTIP ist praktisch unumkehrbar: Einmal beschlossen, sind die Verträge für gewählte Politiker nicht mehr zu ändern. Denn bei jeder Änderung müssen alle Vertragspartner zustimmen. Deutschland allein könnte aus dem Vertrag auch nicht aussteigen, da die EU den Vertrag abschließt.Kurz, TTIP muss verhindert werden.”

Pressekontakte: Jörg Haas, Pressesprecher Campact e.V., presse@campact.de, mobil 0152-22888799

Organisator Wunsiedel: Rainer Wild, Mühlweg 24, 95632 Wunsiedel, Tel. 09232/881165, 01577/2083803

Hier: Brigitte Artmann, Kreisrätin/Kreisvorsitzende BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN KV Wunsiedel, Am Frauenholz 22, 95615 Marktredwitz/Germany, Tel +49 0923162821, Mobil +49 01785542868, brigitte.artmann@gruene-fichtelgebirge.de  www.gruene-fichtelgebirge.de

Wir lassen die Schule im Dorf

Bildungspolitik unter grüner Regierungsbeteiligung

Erfahrungen aus NRW- Sylvia Löhrmann stellv. Ministerpräsidentin NRW und Ministerin für Schule und Weiterbildung

 

31.08.2013   19.30 Uhr

Ort: Marktredwitz Hotel Meister Bär

mehr Info - bitte hier klicken

3. Energietreffen überregional

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Kreisverband Fichtelgebirge und Ortsverein Bad Steben/Geroldsgrün laden ein zum dritten überregionalen Treffen von

Energiewende jetzt

Am Samstag 13.04.2013 um14.00 Uhr Hotel Meister Bär Marktredwitz
„Die Energiewende fängt daheim an“

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Plakat zum Ausdrucken

JA zur Bildung, NEIN zu Studiengebühren

Bald ist es soweit - Bayerns Bürgerinnen und Bürger haben die Chance, über mehr Gerechtigkeit im bayerischen Bildungssystem zu entscheiden. Vom 17.01. bis 30.01.2013 können wir es selbst in die Hand nehmen und die Studiengebühren in Bayern abschaffen. Für ein erfolgreiches Volksbegehren müssen sich in dem 14-tägigen Zeitraum 10% der Stimmberechtigten (rund 940.000 BürgerInnen) eintragen.

Um dieses Ziel zu erreichen, ist es wichtig, schon jetzt Eure Verwandten, Freunde und Bekannten zu motivieren, ihre Unterschrift abzugeben. Die Eintragungslisten liegen während des Eintragungszeitraums in Euren Heimatgemeinden (Erstwohnsitz) aus.

Alle Infos:

volksbegehren-studiengebuehren.de

Marktredwitz Mittwoch 06.06.2012 Hotel Meister Bär 19:30

Informationen zur laufenden Bürgerbeteiligung UVP Temelin 3+4 und zum Anhörungstermin in Budweis, zur UN Aarhus Konvention und geltenden Bürgerrechten

Powerpoint

Referentin Brigitte Artmann

http://www.googlef04421bb77547adb.html

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN KV WUNSIEDEL Infostand Einwendungen gegen den Ausbau von Temelin

Freitag 8. Juni 2012 von 13:00 bis 16:00 MAK im Markt vor Altem Rathaus.

Kontakt:

Astrid Galik, 09253 976174 

astrid.galik(at)gruene-fichtelgebirge.de;

KARO e. V. - brisante Sozialarbeit im Grenzgebiet

KARO e. V. ist aus der heutigen Sozialarbeit im Grenzgebiet Tschechien / Sachsen / Bayern nicht mehr weg zu denken. Die langjährige Arbeit von Cathrin Schauer und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat - häufig im Verborgenen - Früchte getragen.

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Mahnwache 11.02.2012 in Marktredwitz

Die Grünen im Fichtelgebirge haben seit Fukushima Busse und Zugreisen zusammen mit .ausgestrahlt zu den großen Demonstrationen in Deutschland organisiert.

Dieser Druck der Öffentlichkeit schaltete schließlich die 8 ältesten Atomkraftwerke ab.

Die Grünen aus dem Fichtelgebirge bieten am 26.11.2011 Busse zur Castor-Demo nach Dannenberg bei Gorleben an.

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11.03.2011

Zukunftsrat? Nein danke! Oder doch ja bitte?

Aus aktuellen Anlass Themenerweiterung: Atomkraftwerke jetzt ausschalten

Fernsehen hat sich angekündigt !!  Bitte zahlreich kommen.

Dieser im Landkreis Wunsiedel sicher provokativen Frage wollen die Grünen im Fichtelgebirge zusammen mit ihrem bayerischen Landesvorsitzenden Dieter Janecek am Dienstag, den 15.März 2011 im Hotel Meister Bär in Marktredwitz nachgehen.

Beginn der Veranstaltung ist 19:30

Ein Mitglied des Zukunftsrates löste bei einem “Geheimbesuch” im Landkreis Wunsiedel mehr als Erstaunen aus mit der Aussage, Äpfel und Birnen in oberer Preissequenz und das Kapital Wasser seien die Zukunft der Region.

Doch Dieter Janecek sieht durchaus auch Positives im Werk des Zukunftsrates.

Die Grundfragestellung im Bericht des Zukunftsrates ist die nach einem zukunftsfähigen Bayern: “Was muss getan werden, um den sozialen und gesellschaftlichen Zusammenhalt wieder zu stärken?”. Dabei steht die Entwicklung Bayerns im Vordergrund und dies freilich unter den Voraussetzungen der Globalisierung.

Definiert wird u.a. im Bericht die “Notwendigkeit eines ‘neuen Denkens’ mit Veränderungsbereitschaft aller Akteure, Offenheit, Ideenreichtum und Querdenken”. Die Grundannahmen hierzu sind durchaus bemerkenswert: “Der Mensch, der nur als Kostenfaktor zählt, schafft sich selbst ab. Wir brauchen ein kreatives, ermutigendes und solidarisches soziales Klima.”

„Sichtbar aufgegriffen wird auch die Dimension des digitalen Wandels, der ja für uns Grüne 2011 u.a. im Rahmen unseres nächsten Zukunftskongresses großes Schwerpunktthema ist“, so Janecek. Der Zukunftsrat sieht darin auch Chancen für die Demokratie: “Das Verhältnis der Bürger zur Politik wird sich vermutlich weiter dramatisch verändern. Netzwerke, die Meinungen bilden und in politischen Willen umsetzen, sind jetzt schon sichtbar. Dies ist eine Chance für neue Formen der Bürgerbeteiligung, die allerdings ergriffen und kanalisiert werden muss.”

Kreisrätin Brigitte Artmann lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein und freut sich als Gast den Bürgermeister von Thiersheim, Bernd Hofmann, begrüßen zu dürfen. Bernd Hofmann hat im Raum Fichtelgebirge zu einem kreativen und konstruktivem Brainstorming aufgerufen. Genau das, was auch die Grünen im Fichtelgebirge seit langem anregen.

Verantwortlich: Brigitte Artmann Am Frauenholz 22  95615 Marktredwitz Tel 09231/62821

brigitte-artmann@gmx.de

Der Stand der Grünen  im Rahmen der bezirksweiten Aktion gegen die Verlängerung der AKW-Laufzeiten am 27.11.2010 am Weihnachtsmarkt in Marktredwitz war ein voller Erfolg. 

 

 

 

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Tschechien will den umstrittenen Ausbau des Atomkraftwerks auf Eis legen

München (13.10.2010/sip). Die umstrittenen Ausbaupläne für das tschechische Atomkraftwerk Temelin sind offenbar gestoppt: Wie tschechische und österreichische Medien melden, hat der mehrheitlich vom tschechischen Staat gehaltene Energiekonzern CEZ die Erweiterung des AKW von bislang zwei auf vier Reaktorblöcke auf Eis gelegt.

http://www.mochovce.com/doc.ccc?n=1539&po=0&pr=50&d=17839&x=MICPSILK   Mehr »

Stellungnahme der Kreisräte Bündnis 90/ Die Grünen Wunsiedel

zum Artikel "Gemeinsam für sauberes Wasser"

 "Seit Jahrzehnten fordern  wir zusammen mit den Kollegen der tschechischen Grünen die leider immer noch ausstehende Sanierung dieses Gewässers, in das über noch mehr Jahrzehnte das quecksilberverseuchte Abwasser der Chemischen Fabrik Marktredwitz über die Flüsse Kösseine, Röslau und Eger geflossen ist. Wir hoffen, dass unsere Forderungen endlich Gehör gefunden haben und gehen nun davon aus, dass das Resultat ein sauberer See sein wird, nach dem besten derzeit möglichen Stand der Technik gereinigt."

Gleichzeitig weisen die beiden Kreisräte darauf hin, dass aber auch in Marktredwitz noch große Altlasten der CFM auf eine Sanierung warten, wie z. B. die Deponie Haldenstraße in Lorenzreuth, die dringend ausgegraben werden müsste.
"Nach heutigem Stand ist diese Deponie eine Sondermülldeponie. Sie ist bis zum Rande gefüllt mit Haus- und Gewerbemüll, der vor allem auch von der CFM kommend dort eingelagert wurde," erklärt Wilfried Kukla.

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Keine grünen Spinner

Mit Höchstgeschwindigkeit auf dem Weg in die energiepolitische Vergangenheit.

Maximilian Busl zur Anti-Atom-Bewegung

http://www.frankenpost.de/1243482   Mehr »

Mustereinwendungen - Achtung: bei Sammel-Einwendungsliste Vorder- und Rückseite auf ein Blatt

Musterstellungnahmen UVP Temelin 3+4

Hier eine Serie von Musterstellungnahmen. Zur freien Benutzung.

Es wäre gut, man würde noch eigene Argumente mit einbringen. Entweder an das Umweltministerium München oder Dresden senden, geht auch per Email. Oder direkt an das Ministerium in Prag, aber dann  PER POST. In Kopie per Email oder Post an die UN Aarhus Konvention in Genf senden.

Adressen in der Stellungnahme zu finden .

Amtssprache der UN Aarhus Konvention ist Englisch, Russisch oder Französisch. Aber da in der Aarhus Konvention Artikel 3(9) steht: Niemand soll diskriminiert werden, jeder hat ein Recht auf seine Civil Rights, hausbacken Bürgerrechte.

Deshalb schlage ich vor, wir testen das jetzt auf Deutsch aus. Englische Stellungnahme ist aber auch anbei.

Mahnwachen für die Opfer von Japan und Atomausstieg sofort

Kundgebung am Wahlkreisbüro

Bundesinnenminister Dr. Hans Peter Friedrich

Zeitdauer der Aktion: circa 30 Minuten
Termin: Freitag 20.05.2011, Uhrzeit 10:00 vormittags

May 20 2011 Wahlkreisbüro Friedrich Schützenstraße 1 95028 Hof

www.campact.de/atom2/dialogwoche/home2

Die Idee: Streiten für die Energiewende

Im Rahmen der Dialogwoche “Bürgerlobby - Kernfrage Atomausstieg” vom 16. bis 21. Mai hat Campact alle 331 Abgeordneten von Union und FDP mit einem Brief eingeladen, an einer Diskussionsveranstaltung in ihrem Wahlkreis teilzunehmen. Denn überall wollen die Menschen mit ihren Abgeordneten über die Energiewende diskutieren. Einige Abgeordnete haben schon zugesagt, in der Dialogwoche von 16. bis 21. Mai an einer Diskussion teilzunehmen. Herr Bundesinnenminister Dr. Hans Peter Friedrich hatte leider keine Zeit. Jedoch - verweigern sich die Abgeordneten einer Diskussion mit ihren Wähler/innen, müssen wir erst recht aktiv werden: Mit einer öffentlichen Aktion zeigen wir der Öffentlichkeit, dass sich die Abgeordneten nicht mit ihrer Meinung an die Öffentlichkeit trauen. Hierfür haben wir eine Kundgebung vor der Tür des Wahlkreisbüros des Herrn Bundesinnenminister Dr. Friedrich organisiert. O rganisation und Anmeldung der Campact-Aktion hat Brigitte Artmann, Kreisrätin Grüne aus Wunsiedel übernommen. Brigitte Artmann legt jedoch Wert darauf festzustellen, diese Aktion ist parteiunabhängig. Die Aktion vor dem Wahlkreisbüro von Herrn Bundesinnenminister Dr. Hans Peter Friedrich wird getragen und unterstützt von den Teilnehmern der Mahnwachen Fukushima ist überall in Marktredwitz und Schwarzenbach. Seit der Reaktorkatastrophe von Fukushima treffen sich jeden Montag zwischen 60 und 150 Personen jeden Alters und aus allen Schichten der Bevölkerung auf den beiden Mahnwachen um den sofortigen Atomausstieg weltweit zu fordern. Im Rahmen der Aktion von Campact wollen Vertreter/innen der Mahnwachen Herrn Dr. Friedrich den Forderungskatalog von Campact übergeben, beziehungsweise hinterlassen, wenn er nicht da ist.
Außerdem bekommt Herr Dr. Friedrich ein energiepolitisches Geschenkpaket mit Energiesparlampe, Windrädchen, Solartaschenlampe, damit ein Licht in Sachen Ausstieg aus der Atompolitik aufgeht. Mit Klebeband wird ein Schild am Wahlkreisbüro angebracht, das deutlich macht, dass sich Herr Bundesinnenminister Friedrich nicht der wichtigen, energiepolitischen Diskussion gestellt hat.Stellt sich Herr Dr. Friedrich doch noch der Diskussion, kann er seine Sicht der Dinge darstellen. Ansonsten muss er mit der Kritik leben, sich nicht auf die Diskussion mit seinen Wähler/innen einzulassen.

 

 

 


http://www.gruene-fichtelgebirge.de/

Hilmar Schneider verstorben

Hilmar Schneider ,

unser langjähriger Freund und ehemaliger Kreisvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen Kreisverband Wunsiedel im Fichtelgebirge,  ist am 28. März 2011  im Alter von 69 Jahren verstorben.

Sein Sohn Alexander sagt  “Leider durfte er als Gründungsmitglied der Grünen den  Erfolg am Sonntag nicht mehr bewusst miterleben.”

Hilmar war von Anfang an bei den Grünen – Anti -Atomkraftbewegung,  WAA Wackersdorf,  Endlager Zeche Christa bei Großschloppen,  Quecksilbersanierung Chemische Fabrik Marktredwitz,  Fichtelgebirgsautobahn und abschalten des AKW Temelin.

Auch bei der Umweltschutzorganisation Robin Wood hatte er viele Freunde.

Der Tod seiner Freunde und Mitstreiter Sepp Daxenberger,  dessen Frau Gertraud sowie Prof. Dr. Armin Weiss  im vergangenen Jahr hat ihn hart getroffenen.

Unser Mitgefühl ist bei seiner Frau Waltraud und den beiden Söhnen.

Mach`s gut, Hilmar.

 

Trauerfeier am Donnerstag 31.03. um 13:00 im Krematorium Selb

Traueradresse:  Fam. Schneider Kemnather Straße 7  95709 Tröstau

 

Bündnis 90/Die Grünen Kreisverband Wunsiedel im Fichtelgebirge

Irene Pohl        Wilfried Kukla       Brigitte und Albert  Artmann

Anti-Atom-Demo in Marktredwitz

Samstag 26. März 2011

TEMELIN ABSCHALTEN

Ausstieg aus der Atomkraft weltweit sofort

 

Demonstration gegen Atomkraft in Marktredwitz

Beginn 10.00 Uhr Angerplatz bei Egerland-Kulturhaus.

Demo-Zug über Egerstraße zum Alten Rathaus –

Kundgebung im Markt.

Wir wollen gemeinsam mit SPD und Bund Naturschutz mit Nachdruck den Ausstieg von Deutschland aus der Atomkraft und die Abschaltung des Kernkaftwerkes Temelin in Tschechien fordern.

Fukushima kann jederzeit überall sein!

Veranstalter ist der SPD-Kreisverband Fichtelgebirge. Unterstützt durch Bündnis 90/ Die Grünen Kreisverband Wunsiedel im Fichtelgebirge, Bund Naturschutz und zahlreichen weiteren Organisationen.

 

Bitte kommt zahlreich zur Demo und macht alle Eure Freunde dafür mobil!

Die Energiewende muss kommen – jetzt!

09.12.2010

Trauer um Prof. Dr. Armin Weiss

Armin Weiss starb am vergangenen Dienstag, nur zwei Tage nach seinem 83. Geburtstag. Der gebürtige Oberpfälzer und frühere Landtagsabgeordnete der Grünen war der Kopf des Widerstandes gegen die WAA in Wackersdorf. Für sein Lebenswerk erhielt er 2007 den Nuclear-Free Future Lifetime Achievement Award.


In der Laudatio zu diesem Preis heißt es:

 

  • Unvergessen seine einfachen und unwiderlegbaren Aussagen: "Aus einem Atomkraftwerk kommt radioaktives Jod überwiegend als Jod-131. Das hat eine physikalische Halbwertzeit von 8,1 Tagen. Aus einer Wiederaufarbeitungsanlage entweicht neben Jod-131 überwiegend Jod-129. Und das ist erst nach ca. 16 Millionen Jahren zur Hälfte zerfallen." Wenn dann noch ein bayrischer CSU- Politiker von den geplanten, sehr hohen Schornsteinen sprach, wusste das Wahlvolk, wie es solcherlei "Beruhigungen" zu werten hatte. Weiss sei Dank!

 

  • Die Anti-AKW-Bewegung wäre hilflos geblieben, wenn es nicht Experten wie Professor Dr. Armin Weiss gegeben hätte.

 

  • Er zeigte auf, was sich hinter den offiziellen und den nicht so offiziellen Zahlen verbarg, die über La Hague/Frankreich und Windscale/Groß Britannien an die Öffentlichkeit drangen: Neben aktuellen Gefahren schon jetzt eine Erblast für künftige Generationen, die zuzulassen unethisch ist.

 

Auch für die Grünen und die Bevölkerung in Marktredwitz und im Landkreis Wunsiedel leistete der sympathische Chemieprofessor Armin Weiss der TU München bei der Aufarbeitung des größten Altlastenfalles in Bayern, der Chemischen Fabrik Marktredwitz, unschätzbare Dienste. Der renommierte Wissenschaftler Armin Weiss wurde vor allem in der Fachwelt geschätzt. So hat Armin Weiss den Altlastenfall der CFM bei einem internationalen Symposium in Frankfurt am Main vertreten. Aber auch den Besitzern belasteter Grundstücke und Wohnungen in Marktredwitz und Umgebung konnte Armin Weiss zusammen mit den Toxikologen Prof. Dr. Wassermann und Prof. Dr. Daunderer fachlichen Rat im Umgang mit Quecksilber geben. Sein größtes Anliegen war schon damals die großflächige Sanierung der belasteten Gebiete bis zum Skalkastausee in der damaligen Tschechoslowakei. Schon damals vermutete Armin Weiss im Skalkastausee eine hohe Quecksilberbelastung im Sediment durch die CFM. Seiner Forderung nach umfassender Sanierung, da Quecksilber neben Radioaktivität einer der gefährlichsten Stoffe sei, kommen die zuständigen Politiker und Behörden teilweise leider erst heute nach. Oder ignorieren sie bei hochbelasteten Gartengrundstücken und Mülldeponien bis heute.

Armin, du wirst uns unvergessen bleiben. Ruhe in Frieden.

Armin Weiss wird am kommenden Dienstag, den 14.12. 2010 um 15 Uhr auf dem Friedhof in Untermenzing beerdigt.

18.08.2010

Grüne trauern um Sepp Daxenberger

Die Landtagsfraktion der bayerischen Grünen und der Landesvorstand der Partei reagieren mit großer Bestürzung und tiefer Trauer auf den Tod ihres ehemaligen Fraktions- und Landesvorsitzenden Sepp Daxenberger. „Alle unsere Gedanken sind bei Sepps Kindern und seiner Familie“, erklären der Fraktionsvorstand Ulrike Gote, Margarete Bause und Thomas Mütze und der Landesvorstand Theresa Schopper und Dieter Janecek.


"Wir hoffen, dass sie die Kraft finden, mit diesem schmerzlichen Verlust fertig zu werden. Dabei wird ihnen die Erinnerung an ihre Eltern, die für viele Menschen in Bayern ein Vorbild waren, sicher helfen.

Der Tod von Sepp Daxenberger ist ein großer Verlust, nicht nur für die Politik, sondern auch persönlich. Er war ein liebenswerter Mensch mit einem starken Charakter, der sich bis zum Schluss nicht hat unterkriegen lassen und dabei nie seinen Humor und Optimismus verloren hat.

Sepp Daxenberger hat als nimmermüder Kämpfer für den Erhalt der Schöpfung und als Streiter für Demokratie von unten die bayerische Politik mit geprägt. Er hat bewiesen, dass konservativ und weltoffen keine Gegensätze sind. Wir werden ihn alle sehr vermissen."

In den Räumen der Landtagsfraktion (Raum S525) im Maximilianeum und in der Landesgeschäftsstelle der Grünen in der Sendlinger Straße 47 wird zeitnah ein Kondolenzbuch ausgelegt. Zudem besteht die Möglichkeit, auch Online seine Anteilnahme auszudrücken: kondolenz.gruene-bayern.de

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Der KV Wunsiedel von Bündnis 90/Die Grünen verliert mit Sepp ein großes Vorbild an Fairness, Mut, Überzeugungskraft und unermüdlichem Einsatz. Wir verlieren aber auch einen aufrechten und ehrlichen Menschen, dem wir uneingeschränkt vertrauen und auf den wir uns immer verlassen konnten. Er war ein engagierter Kämpfer für die grünen Ziele und ein authentisches Beispiel dafür, seine Überzeugung zu leben.

Wenn er redete, spürten alle, dass seine Begeisterung echt war, dass in ihm das Feuer brannte, das es braucht, um politische Standpunkte zu vermitteln. Er überzeugte durch seine Aufrichtigkeit und durch seine Menschlichkeit.

Wir werden ihn nie vergessen und er wird uns immer Ansporn sein, es ihm gleich zu tun.

Wir trauern mit seinen drei Söhnen, die Mutter und Vater fast im gleichen Atemzug verloren haben und wünschen ihnen wie auch den anderen Familienangehörigen Kraft und Mut und Gottes Hilfe, um mit diesem tragischen Verlust leben zu lernen.

Um auf die Gefährdung durch Atomenergie hinzuweisen und eine Energiewende zu beschleunigen, rufen die Grünen gemeinsam mit zahlreichen Umweltgruppen in einem breiten gesellschaftlichen Bündnis dazu auf, am Samstag den 24. April 2010 zwischen dem Atomkraftwerk Brunsbüttel und dem Atomkraftwerk Krümmel eine Menschenkette zu bilden. Etwa 120 Kilometer ist die Strecke lang. Wenn nur alle fünf Meter jemand steht, braucht man 24.000 Menschen.

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20.08.2010

Sepp ist tot

Der KV Wunsiedel von Bündnis 90/Die Grünen verliert mit Sepp ein großes Vorbild an Fairness, Mut, Überzeugungskraft und unermüdlichem Einsatz. Wir verlieren aber auch einen aufrechten und ehrlichen Menschen, dem wir uneingeschränkt vertrauen und auf den wir uns immer verlassen konnten. Er war ein engagierter Kämpfer für die grünen Ziele und ein authentisches Beispiel dafür, seine Überzeugung zu leben.

Wenn er redete, spürten alle, dass seine Begeisterung echt war, dass in ihm das Feuer brannte, das es braucht, um politische Standpunkte zu vermitteln. Er überzeugte durch seine Aufrichtigkeit und durch seine Menschlichkeit.

Wir werden ihn nie vergessen und er wird uns immer Ansporn sein, es ihm gleich zu tun.

Wir trauern mit seinen drei Söhnen, die Mutter und Vater fast im gleichen Atemzug verloren haben und wünschen ihnen wie auch den anderen Familienangehörigen Kraft und Mut und Gottes Hilfe, um mit diesem tragischen Verlust leben zu lernen.

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Benedikt Bisping, 1. Bürgermeister der Stadt Lauf (Mitte) mit Mandatsträgern und Vorstandsmitgliedern der Grünen im Fichtelgebirge.

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12.08.2008

Tag der Demokratie "Wunsiedel ist bunt"

Die Hofer Bündnisgrünen rufen zur Teilnahme am "Tag der Demokratie" in Wunsiedel auf. Am Samstag, den 16. August 2008, werden sich auf dem Wunsiedler Marktplatz, der dann wieder zum "Platz der Demokratie" wird, zahlreiche Gruppen und Institutionen der Öffentlichkeit präsentieren. Sie setzen sich ein für demokratische und christliche Werte und sorgen mit kultureller, sozialer und politischer Arbeit für ein funktionierendes Miteinander im gesellschaftlichen Alltag.

Das offizielle Programm sieht um 13 Uhr einen ökumenischen Gottesdienst vor, anschließend beginnt ein Demonstrationszug durch die Stadt, der so bunt wie nur irgend möglich sein soll. Hauptredner bei der folgenden Kundgebung ist Gewerkschaftschef Fritz Schösser; außerdem kommen zahlreiche politische Mandatsträger zu Wort. Musikalisch wird die Veranstaltung von den Musikgruppen Full House ( www.the-full-house.de.vu )  und Three of a Kind ( www.myspace.com/dnikafoeerht ) begleitet.

Etwas ganz Besonderes hat die Bürgerinitiative "Wunsiedel ist bunt, nicht braun" gemeinsam mit der Stadt Wunsiedel auf die Beine gestellt: eine Ausstellung, die in drei verschiedenen Ausstellungräumen zu sehen ist. Sie wird um 11 Uhr im Rathaus der Stadt Wunsiedel eröffnet.

Die Hofer Vorsitzenden der Bündnisgrünen, Regine Deterding und Nanne Wienands, laden alle Bürgerinnen und Bürger aus Stadt und Landkreis Hof ein, sich dem bunten Treiben in Wunsiedel anzuschließen. "Jeder Besucher verkörpert demokratisches Denken und demokratische Entscheidungen. Man darf den Ursprung des Tages der Demokratie nicht vergessen," meint Nanne Wienands.

"Der Tag der Demokratie ist eine Folge der Aufmärsche der rechten Szene, die am Todestag des Hitlerstellvertreters Rudolf Hess in den vergangenen Jahren immer wieder zu Tausenden nach Wunsiedel kamen. Erst seit vier Jahren ist es aufgrund gesetzlicher Änderungen möglich, diesen unsäglichen Aufmarsch zu verbieten. Der Wunsiedler Jugendinitiative und der Arbeit der Diakonin Andrea Heußner ist es zu verdanken, dass die Wunsiedler Bevölkerung den Widerstand gegen die Rechtsradikalen heute sehr aktiv trägt. Die Unterstützung der gesamten Region sollte selbstverständlich sein."

Genauere Hinweise bekommt man unter www.tag-der-demokratie.de

Mit der Bitte um Veröffentlichung! Für Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung.

Nanne Wienands
Vorstand KV Hof, Bündnis 90/Die Grünen

Konjunkturprogramm ist Sammelsurium ohne nachhaltige Lenkungswirkung

MdB Ekin Deligöz in Wunsiedel 

Ekin Deligöz ist Mitglied des Deutschen Bundestages, stellvertretende Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, und in der interessanten Konstellation eines Mitglieds im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und im Finanzausschuss.  

Sie kommt am Mittwoch, den 2. März 2011 nach Wunsiedel.

Um 14 Uhr besucht sie das Kinder- und Jugendhilfezentrum St. Josef.

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Wanderung zur ehemaligen Uranmine "Stollen Christa"

Vor nur wenigen Wochen zeigte der Bund Naturschutz, Ortsgruppe Schwarzenbach/Saale den Film "Uranium - is it a country?"; es geht in diesem Film um Uranabbau in Australien und den Weg des Urans in die europäischen Atomkraftwerke. Direkt nach der Veranstaltung wurde in der Diskussion deutlich, dass fast niemand mehr sich daran erinnert, dass auch im Fichtelgebirge vor wenigen Jahren noch Uran abgebaut wurde. Eine sehr viel kleinere Uranmine als es sie in Australien gibt, befand sich in der Nähe von Großschloppen bei Kirchenlamitz. Man beschloss, diesen Platz im Frühling zu besuchen - und jetzt, angesichts der Katastrophe in Japan, bekommt dieses Vorhaben aktuelle Brisanz.

Am kommenden Sonntag, den 27. März 2011, 14:00 treffen sich alle Interessierten am Parkplatz Buchhaus bei Kirchenlamitz, um gemeinsam zum ehemaligen Stollen "Christa" zu laufen. Die beiden Vorsitzenden der Ortsgruppe Schwarzenbach des Bund Naturschutz, Petra Denk und Thomas Hoyer, werden die Wanderung leiten. Fachkundig dabei ist der frühere Vorsitzende der Kreisgruppe Hof, Udo Benker-Wienands. Unter seiner Leitung fand im Jahre 1981 eine Internationale Uranabbau-Konferenz in Bad Alexandersbad statt.

 

Das Kernkraftwerk Temelin in Tschechien, welches nur gute 200 km vom Landkreis Wunsiedel entfernt ist, sollte jedem hier bekannt sein. Vor allem weil es dort immer wieder zu massiven Pannen kommt.

Dass dort eine Erweiterung um zwei neue Reaktorblöcke geplant ist, war in verschiedenen Pressemitteilungen zu erfahren. Ursprünglich sollte die Einwendungsfrist laut Bayerischem Umweltministerium vom 2. bis 31. August 2010 laufen, also genau in der Ferien- und Haupturlaubszeit in Bayern. Da es aus

Sicht der Bündnisgrünen ein Affront war, diese Einwendungsfrist in die Hauptferienzeit zu legen, haben sie sich dafür stark gemacht, die Frist um einen Monat bis zum 30.09.2010 zu verlängern.

 

http://www.gribs.net/fileadmin/GRIBS/Antragsboersen-Anhaenge/Energie/Atom/Einwendung2010-Erweiterung-Temelin.doc   Mehr »

„Bayern atmet auf – Ja! zum Nichtraucherschutz“ – so lautet das Motto unserer Kampagne zum Volksentscheid am 4. Juli. Wir könnten auch sagen, dieses Motto beschreibt unser Ziel: Eine konsequent rauchfreie Gastronomie und mehr Lebensqualität für uns alle. 

http://www.nichtraucherschutz-bayern.de/

http://www.frankenpost.de/nachrichten/fichtelgebirge/wunsiedel/art2460,1288363   Mehr »

20.08.2010

Atomsommer

"Atomsommer"

Während weltweit Gedenkveranstaltungen für die Opfer von Hiroshima und Nagasaki vorbereitet werden, gibt es bundesweit Demonstrationen gegen die Laufzeitverlängerungen der deutschen Atomkraftwerke, und in Bayern liegen die Papiere für das Genehmigungsverfahren des tschechischen Atommeilers Temelin aus.

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Der Vortrag von Arno Speiser, dem Betreuer der Jugendinitiative gegen Rechtsextremismus aus Wunsiedel, am Montag, den 1. März 2010, um 19:30 Uhr im Hotel Meister Bär, war sehr interessant (s. Zeitungsberichte).

" Zeit, mal nach den RECHTEN zu sehen ..."

 

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Am 3. Februar trafen sich die Vorsitzenden des Grünen-Kreisverbandes Wunsiedel im Hotel Meister Bär in Marktredwitz zu einem Pressegespräch mit unserer Bundestagsabgeordneten Christine Scheel.

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URL:https://gruene-fichtelgebirge.de/archiv/