DEUTSCHE TEMELINGEGNER  BESUCHEN TEMELÍN

 

Temelín, 25. September 2011 – Zusammen mit Experten der Atomgegner aus Tschechien, Polen und Österreich haben heute circa 100 Bürgerinnen und Bürger aus den deutschen Grenzregionen  das AKW Temelín 150 km südlich von Prag besucht. Die tschechische Regierung wurde aufge-fordert dem Beispiel der Nachbarn Österreich und Deutschland zu folgen: Auszusteigen aus dem bestehenden Atomprogramm, weg vom geplanten Neubau von Kernkraftwerken und hin zu einer  Wende im tschechischen Energieprogramm in Richtung eine sauberen und erneuerbaren Zukunft.

 

 

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Info Fahrt zum AKW Temelin mit Jan Haverkamp

https://www.youtube.com/watch?v=MEpiV3b1yAo

 

 

Jan Haverkamp Temelin Info-Fahrt Teil 1

https://www.youtube.com/watch?v=HbUKY2P4loM

 

 

Jan Haverkamp Temelin Info-Fahrt Teil 2

https://www.youtube.com/watch?v=nrYkttUQXVs

 

 

Jan Haverkamp Temelin Info-Fahrt Teil 3

https://www.youtube.com/watch?v=q7KVYiSLAKw

 

 

Jan Haverkamp Temelin Info-Fahrt Teil 4

https://www.youtube.com/watch?v=hCtVEJVAxAY

 

 

Jan Haverkamp Temelin Info-Fahrt Teil 5

https://www.youtube.com/watch?v=z8m4fH2ZAZY

 

 

Jan Haverkamp Temelin Info-fahrt Teil 6

https://www.youtube.com/watch?v=wXJFG7_NBQM

 

 

Infofahrt Temelin 24./25.09.2011

Resolution - Bürgerinspektion Temelin 2011

Kleine Satire --Info Fahrt zum AKW Temelin

https://www.youtube.com/watch?v=7CTxa9Biq1I

 

 

BR Quer Sendung zu unserer Temelin Fahrt

blog.br-online.de/quer/tag/temelin

Info-Fahrt nach Temelin

24.- 25.09.2011

Info-Fahrt AKW Temelin mit Jan Haverkamp Greenpeace Brüssel

Atomenergie-Experte für Mittel- und Ost-Europa

Veranstalter und Organisation: KV Wunsiedel – Brigitte Artmann

in  Zusammenarbeit mit Eike Hallitzky MdL Büro Passau Stephan Bauer und Grüne Budweis

 

Temelin – der Bastard aus Südböhmen

Russische Technologie gekoppelt mit amerikanischer Technik scheint diesen Reaktor seit Inbetriebnahme im Jahre 2001 besonders störanfällig zu machen.

Greenpeace klagt auf Einsichtnahme in Akte SUJB  15/2001. Eine der vier Hauptleitungen im Primärkühlwassersystem sei falsch angeschweißt worden und widerrechtlich verändert worden, so Jan Haverkamp in der Dokumentation „The Risk of Skoda“. Zwei neue Reaktoren sind in Planung. Ein Vertreter der E.ON sagte belegbar im Dezember 2010: „Wenn Bayern aus der Atomkraft aussteigt, so ist das der Startschuss für den Ausbau von Temelin.“

Die Betreiberfirma CEZ strotz vor Selbstsicherheit die Atomkraft in Temelin und auch im zweiten tschechischen AKW Dukovany beherrschen zu können.  Ausstieg aus der Atomkraft oder Gefahr durch Terroranschläge - beides in Tschechien kein Thema. Die deutsche E.ON ist in Tschechien mit E.ON Czech Holding  etabliert und über Firmen-Verbindungen auch in Temelin involviert.

 

 

Programm:

Bündnis 90/Die Grünen Wunsiedel im Fichtelgebirge in Zusammenarbeit mit  Jihočeská Krajská Organizace Strana Zelených und Bündnis 90/Die Grünen Büro Hallitzky Passau

Info-Fahrt AKW Temelin mit Jan Haverkamp Greenpeace

Greenpeace Atomenergie-Experte für Mittel- und Ost-Europa

 

24. bis 25. September 2011

Samstag 24.09.2011

Ab 10:15  AKW Temelin -  Pressekonferenz südlich vom AKW - auf der Verbindungsstraße Ortschaft Temelin zur Straße 105 - mit Jan Haverkamp, Dalibor Strasky, den VertreterInnen der Bürgerinitiativen gegen Temelin

  • 11:00  Besuch Infozentrum für Alle
  • 11:00  CEZ Exkursion AKW Temelin Maschinenhalle  mit Jan Haverkamp

32 Personen – Dauer 3 Stunden – Anmeldung bei Brigitte Artmann  leider Warteliste

 

Circa 13:00 Mittagessen im Tagungshotel

Ab 14:00 im Tagungshotel Parkhotel in Hluboka - parallel zur Exkursion AKW Temelin

Begrüßung   Nanne Wienands für den KV Wunsiedel, Jiri Guth Bezirksvorsitzender Grüne Budweis und Dalibor Stráský  Budweis

  • Monika Machova - Wittingerová /Südböhmische Mütter: Was sagt die tschechische Bevölkerung zu Atomenergie und regenerativer Energie
  • Pavel Vlcek/BIU: Anti-Atom-Aktionen in Tschechien
  • Edvard Sequens/Verein Calla: Endlagersuche in Tschechien aktiviert die tschechische Bevölkerung
  • Martin Bursik/ ehem. Umweltminister und Vizepremier Tschechien
  • Ulrike Schwarz/ Abgeordnete im Landtag Oberösterreich
  • Außerdem prominent dabei:  Elisabeth Kerschbaum aus Österreich Mitglied Bundesrat/Atomsprecherin Grüne Niederösterreich -Theresa Schopper MdL Landesvorsitzende Grüne Bayern - Ekin Deligöz MdB stellv. Fraktionsvorsitzende der Grünen im deutschen Bundestag - Ludwig Hartmann MdL Energiepolitischer Sprecher Landtagsfraktion Bayern Grüne

  • 15:00  Jan Haverkamp berichtet über Temelin

Kurze Kaffeepause

  • 17:00 Dalibor Stráský: Die Risiken von Temelin und Dukovany
  • 17:45 Dr. Matthias Popp aus Wunsiedel: Zukunftsoption Ringwallspeicherkraftwerke
  • 18:15 Gemeinsame Erklärung zu Temelin - Jan Haverkamp

19:00 Abendessen - der Speisesaal und die Terrasse des Hotels stehen für Gespräche auch am Abend zur Verfügung

Sonntag 25.09.2011

The day after…

  • 10:00 Bei Bedarf für die, die mehr wissen wollen:  Gesprächsrunde mit Jan Haverkamp und je nach dem wer von unseren Experten sonst noch da ist – je nach Wetter im Tagungshotel oder im Garten
  • 10:00 Tour de Kultur für die, die genug Atom hatten: Besuch des Märchenschlosses Hluboka nad Vltavou/Frauenberg mit Schlosspark – zu Fuss ab Tagungshotel

 

Veranstalter/ Kontakt:

Bündnis 90/DIE GRÜNEN Kreisverband Wunsiedel im Fichtelgebirge

Brigitte Artmann   Kreisvorsitzende    Am Frauenholz 22      95615 Marktredwitz

Tel. 09231 62821 mobil +49178 554 2868

brigitte-artmann@gmx.de  www.gruene-fichtelgebirge.de

 

„The Risks of Skoda“ Jiri Tuttor/ Jan Haverkamp

bluelink.net/belene/e_docs.shtml

oder unter AKW Temelin  http://gruene-fichtelgebirge.de/akw-temelin/

 

Stellungnahme im Rahmen der UVP  Temelin 3+4  von Jan Haverkamp für Greenpeace.org

SUBMISSION ON THE EIA REPORT for a new nuclear source on the locality Temelín

auf Anfrage bei Jan Haverkamp

 

Kontakt Jan Haverkamp

Nad Borislavkou 58

CZ - 160 00 Praha 6

Czech Republic

tel./fax: +420.242 482 286

mobile: +420.603 569 243

e-mail: jan.haverkamp@ecn.cz

 

Kontakt Zukunftsoption Ringwallspeicherkraftwerke

Dr.-Ing. Matthias Popp

Burgstraße 19

D-95632 Wunsiedel

Tel. +49 (0) 9232 / 9933 – 11

Fax +49 (0) 9232 / 9933 - 40

MailTo: matthias@poppware.de

Internet: www.POPPware.de

Matthias Popp: Speicherbedarf bei einer Stromversorgung mit erneuerbaren Energien, Springer-Verlag 2010

Bild der Wissenschaft, Heft 10/2010: Titel:ENDLICH! So wird STROM aus SONNE und WIND intelligent gespeichert

ACHTUNG!!!

- Die UVP Temelin Neubau Block 3+4 steht erneut unmittelbar an.

- Beteiligung ganz Bayern - Beteiligt sind Kommunen, Landkreise, natürliche Personen, aktiv informiert werden die Landkreise an der Grenze! - Einwendungsfrist von 3 Wochen!

- Anhörungstermin in Budweis!!! - In tschechischer Sprache und keinem EU-Standard entsprechend.

 

Forderung:

A- Es muss dringend ein Anhörungstermin in Bayern gefordert werden.

B - 6 Wochen Einwendungsfrist.

RESO und Buslisten siehe oben- zum Ausdrucken !!

 

1.) Listen für einen, zwei, drei...viele Busse zum Anhörungstermin nach Budweis

Es wird chaotisch werden beim Anhörungstermin in Budweis, deshalb

a.)Man muss sich JETZT anmelden über das BMU

b.) Sammelt jetzt schon mit diesen Listen, die Zeit ist knapp

c.) Natürlich ist diese Anmeldung jetzt noch nicht verbindlich sondern eine Willensbekundung. Jeder kann sich also eintragen.

 

Nachrichtlich zu Temelin:

OIZP Budweis (Deutsche Seiten) http://oizp.cz/?cat=5&lang=de

- Temelin steht seit Mitte April mit beiden Blöcken 1+2 fast still

- Der Brennstoffwechsel macht erhebliche Probleme

- Sie haben anscheinend radioaktives Wasser aus Block 1 im Containement von Block 2 ?

- Warum, wieso, sie wissen es nicht

- Bei unserem Besuch am 24.09.2011 wollen sie mit beiden Blocks wieder Volllast 2000 MW fahren

Aarhus Konvention

 

Brigitte Artmann, Kreisvorsitzende und Kreisrätin Bündnis 90/Die Grünen zu Temelin:

Zur Zeit läuft die UVP Temelin Block 3 + 4. Einwendungsberechtigt waren in Bayern und Sachsen nur die Landkreise entlang der Grenze zu Tschechien.

Aber man kann auch außerhalb dieser Landkreise über die Aarhus Konvention Tschechien und der CEZ beim Atomkraftwerksbau  Sand ins Getriebe streuen.

 

Brigitte Artmann befragte dazu Jan Haverkamp aus Brüssel, Greenpeace energy campaigner-

expert on energy issues in Central Europe

 

Zusammengefasst sagte Jan Haverkamp - Die Aarhus Konvention ist in Deutschland zwar bekannt, aber sie ist noch nicht so integriert in die tägliche Praxis. Auf Grund des  Antidiskriminierungsartikels von Aarhus - Artikel 3(9) sind Alle (in Europa) einwendungsberechtigt und sollten auch auf diesem Recht bestehen. Wenn das abgewiesen wird, ist es eine Frage der Rechtsgang. Erstens können alle einwenden im tschechischen Verfahren und weil beide, Tschechisch und Deutsch Amtssprachen sind in diesem Verfahren, kann man das sogar auf Deutsch machen. Jan hat Englisch als dritte Amtssprache über die Aarhus Konvention erstritten. Er ist sich sehr sicher, dass die Aarhus Konvention greift. Wenn man abgelehnt wird, muss man sich aber darauf einstellen, dass man den Klageweg beschreiten muss.  Die Aarhus Konvention ist oft schlecht in nationale Gesetze umgesetzt. Aber weil sie eine ratifizierte Konvention ist, ist sie höheres Recht und gültig. Und bricht damit  Landesrecht. Am besten holt man sich rechtlichen Unterstützung beim UfU (Unabhängiges Institut für Umweltfragen) in Berlin bei Michael Zschiesche, dem No.1 Experten zu Fragen der Aarhus Konvention  in Deutschland.

 

Brigitte Artmann: Ich habe die Hoffnung, damit könnte man  erzwingen, dass die ganze UVP für Deutschland neu aufgerollt werden muss.  Man braucht mutige Personen außerhalb der einwendungsberechtigten Landkreise, die Einwendungen im Rahmen der Aarhus Konvention nach Prag schicken.

 

Einwendungen findet man

gruene-fichtelgebirge.de/akw-temelin/

 

Die Einwendung von Jan Haverkamp für Greenpeace.org kann man abfragen bei brigitte.artmann@gruene-fichtelgebirge.de

 

Aarhus Konvention

www.aarhus-konvention.de

URL:http://gruene-fichtelgebirge.de/akw-temelin/info-fahrt-2011video/